Was bedeutet „systemisch“?
- Der Mensch wird als Teil eines Beziehungsnetzwerks gesehen (Familie, Partnerschaft, Gesellschaft)
- Symptome wie Essstörungen werden als Ausdruck innerer und äußerer Spannungen verstanden
- Ziel ist es, dysfunktionale Muster zu erkennen und neue, gesunde Dynamiken zu fördern
Hypnose als Zugang zum Unterbewusstsein
- Hypnose ermöglicht einen Trancezustand, in dem das kritische Denken zurücktritt
- In diesem Zustand können emotionale Blockaden, Glaubenssätze und Selbstbilder bearbeitet werden
- Suggestionen und Visualisierungen helfen, neue Verhaltensmuster zu etablieren
Anwendung bei Essstörungen
Systemische Hypnotherapie kann helfen:
- Familiäre Rollen und Erwartungen zu erkennen (z. B. „das brave Kind“, „die starke Tochter“)
- Innere Anteile zu integrieren, die z. B. Kontrolle, Trost oder Selbstkritik verkörpern
- Selbstwert und Körperbild positiv zu verändern
- Emotionale Auslöser für Essanfälle zu identifizieren und zu transformieren
Typische hypnotherapeutische Elemente
- Ressourcenreise: Aktivierung innerer Stärken
- Arbeit mit inneren Bildern: z. B. das „Haus des Selbstwerts“
- Dialog mit inneren Anteilen: z. B. dem „Kritiker“ oder dem „Hungrigen Kind“
- Systemische Aufstellungen in Trance: Visualisierung familiärer Dynamiken